Reitkarten und weitere Informationen

 
Informationen zum Reiten in Landschaft und Wald des Rhein-Sieg-Kreises, insb. die aktuelle Reitwegekarte, findet ihr auf der Webseite des Rhein-Sieg-Kreises.
 
 
 
 


Reitplakette


In NRW gilt grundsätzlich Reitplakettenpflicht. Diese sind gekoppelt an die jährlich zu entrichtende Reitabgabe. Bei der Reitabgabe handelt es sich - anders als bei einer Steuer, die in den allgemeinen Haushalt einfließt - um eine zweckgebundene Abgabe. Die Gelder fließen also vollständig in die Anlage und Pflege der Reitwege. Und umgekehrt werden die Reitwege ausschließlich von den Einnahmen aus der Reitabgabe bezahlt.

Ungeachtet der Tatsache, dass die Reitplaketten vorgeschrieben sind und das Fehlen eine Verstoß ist, der mit einem entsprechenden Bußgeld geahndet werden kann, ist es auch eine Sache der Fairness, dass wir alle für die Qualität unseres Reitwegenetzes beitragen.

 

 


 

Miteinander - ein Appell!

von Silvia Moes

 

Für alle hier noch mal die einfachsten Reitregeln:

  1. Höflichkeit ist aller Anfang. Grüßen tut nicht weh und hat auch noch keinem geschadet.
  2. Wenn einem andere Pferde entgegen kommen, reitet man immer im Schritt aneinander vorbei. Und man prescht auch nicht direkt los, sobald der Kopf des entgegenkommenden Pferdes vorbei ist.
  3. Aufreiten gilt nicht. Man lässt immer genügend Abstand und pariert früh genug durch. Allerdings sollte der langsamere Reiter dem schnelleren Reiter auch immer die Möglichkeit zum Überholen geben. Der Schnellere dankt es, indem er nicht direkt nach dem Überholen wieder losprescht, sondern erst mal fragt, ob und ab wann es ok ist.
  4. Miteinander reden und sich absprechen kann nie schaden. Darf ich schneller reiten? Macht Dein Pferd Mätzchen, wenn er hinten gehen muss? Kann ich bei genügendem Abstand schneller reiten? Hilft gegen Durchgehen und Unfälle.
  5. An Fußgängern reitet man langsam und gesittet vorbei. Bei Pfützen wartet man, bis die Fußgänger vorbei sind und spritzt sie nicht nass. Auch sollte man nicht von den Fußgängern verlangen, durch den Matsch zu gehen, wenn es den Pferden doch soviel weniger ausmacht.
  6. Es wird immer auf den schwächsten Reiter geachtet. Das Tempo sollte immer so gewählt werden, dass der schwächste Reiter ohne Probleme mitkommt.
  7. Bei Gruppenritten wird das Tempo laut und deutlich angekündigt und erst wenn der hinterste sein OK gegeben hat, wird schneller geritten. Beim Durchparieren hebt die Tete die Hand um den dahinter Reitenden anzuzeigen, dass sie jetzt durchpariert.

 

Im Interesse aller: Nehmt bitte Rücksicht aufeinander, sowohl im Gelände wie in der Reitbahn!

 

 

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