Reiten

Reitkarten

Geschrieben von Administrator. Veröffentlicht in Reiten

Fast 2 Jahre hat der Arbeitskreis Reitwege der Gemeinde Alfter Fachleute gehört, Fakten zusammengetragen, Abstimmungen vorgenommen und Alternativen geprüft, bis er 2004 der Meinung war, ein neues, funktionstüchtiges Reitwegenetz vorstellen zu können.

Gleichzeitig wurde eine Reitkarte erstellt, von der wir damals auf eingene Kosten eine Sonderauflage haben drucken lassen und an alle seinerzeitigen Mitgliedern haben zukommen lassen.

Grundsätzlich ist dies bei der Gemeinde Alfter erhältlich:

Reitkarte Alfter (siehe auch das dazugehörende Dokument) und dem Faltblatt mit Hinweisen zum Verhalten im Wald

 

Reitmarken

Geschrieben von Administrator. Veröffentlicht in Reiten

In NRW gilt grundsätzlich Reitmarkenpflicht. Diese sind gekoppelt an die jährlich zu entrichtende Reitabgabe. Bei der Reitabgabe handelt es sich - anders als bei einer Steuer, die in den allgemeinen Haushalt einfließt - um eine zweckgebundene Abgabe. Die Gelder fließen also vollständig in die Anlage und Pflege der Reitwege. Und umgekehrt(!) werden die Reitwege ausschließlich von den Einnahmen aus der Reitabgabe bezahlt.

Ungeachtet der Tatsache, daß die Reitmarken vorgeschrieben sind und das Fehlen eine Verstoß ist, der mit einem entsprechenden Bußgeld geahndet werden kann, ist es auch eine Sache der Fairness, daß wir alle unser Scherflein für Qualität unseres Reitwegenetzes beitragen.

SU oder BN?

Immer wieder taucht diese Frage auf und es kursieren die unterschiedlichen Theorien, ob nun der Wohnort des Besitzers oder der Standort des Pferdes ausschlaggebend ist. Letztlich sind in der Praxis beide (für ganz NRW) gültig. (Es könnte höchstens sein, daß es ein Rolle spielt für welches Gebiet die eingenommenen Gelder eingesetzt werden...)

Gebühren (Stand 2015):

  • mit Kennzeichen (erstmalig) 39,24
  • Verlängerungsaufkleber 30,16

Die Reitmarken bekommt Ihr

Miteinander

Geschrieben von Administrator. Veröffentlicht in Reiten

Ein Appell!

von unserer Reitwartin Silvia Moes

Das freundliche Miteinander der Reiter

 

Vor gar nicht allzu langer Zeit im Wald:

Wir ritten zu dritt von der „Schmalen Allee“ Richtung „Breite Allee“ als wir kurz vor der „Senke“ ein junges Mädel mit Pferd einholten. Kurz vor der Steigung in der Senke hatten wir die Zwei im Schritt fast eingeholt, als das Mädel unvermittelt angaloppierte und die Steigung im vollen Galopp hochschoss. Wir waren total verdutzt und auch unsere Pferde wurden etwas unruhig. Wir brüllten dem Mädel etwas sauer hinterher: „He, was soll das denn?“ worauf wir zur Antwort bekamen: „Was ist denn?“

Wir sind ist ihr dann hinterher geritten um sie zu fragen, was das sollte und wieso sie uns nicht wenigstens kurz Bescheid gegeben hat. Darauf angesprochen antwortete sie uns keinerlei schuldbewusst: „Das haben andere Islandpferdereiter auch schon öfters mit mir gemacht und denen war es auch egal, dass mein Pferd dann durchgegangen ist. Und ich werde das jetzt auch immer so machen, damit ihr seht, wie das ist, wenn andere einfach vor einem weggaloppieren.“Ziemlich sauer haben wir ihr dann versucht zu erklären, wie gefährlich ihr Verhalten ist und das man schließlich nicht alle Islandpferdereiter pauschal verurteilen könnte. Sie zuckte nur mit den Schultern und würdigte unsere Ausführungen mit keinem Wort mehr.

 

Uns hat das Verhalten und vor allem die Uneinsichtigkeit des Mädels ziemlich geschockt. Es kann doch nicht sein, dass wissentlich andere Reiter in Gefahr gebracht werden, bloß weil jemand sich im Recht fühlt und die einfachsten Reitregeln nicht beachtet. Und doch scheint sich das rüpelhafte Verhalten, das man aus dem Straßenverkehr mittlerweile leider gewöhnt ist, ausgeweitet zu haben auf das Miteinander im Reiten. Hier erfolgt allerdings die Bestrafung nicht mit Punkten in Flensburg sondern, im schlimmsten Fall, mit lebensgefährlichen Stürzen.

 

Hier noch ein paar Beispiele, bei denen das Miteinander eher an ein Gegeneinander erinnert und um es noch mal klarzustellen: Nicht nur Islandpferdereiter benehmen sich daneben. Das rüpelhafte Verhalten macht vor keiner Reitweise und vor keiner Rasse halt.

 

Ovalbahn an einem Sonntag:

Eine Familie geht mit der kleinen Tochter, 11 Jahre, auf die Ovalbahn, damit die Kleine mal tölten kann. Kaum auf der Ovalbahn wird das Kind von 3 Westernreiterinnen im Galopp in massivster Form bedrängt, einmal sogar fast umgeritten.

 

Ausritt in der Gruppe:

Die Spitze wechselt in eine schnellere Gangart ohne den hinteren Reitern Bescheid zu geben. Die hinteren Reiter kommen in Bedrängnis, weil sie gar nicht so schnell auf den Gangartenwechsel reagieren können. Umgekehrt genauso: Die vorderen Reiter parieren durch, die hinteren reiten auf, weil sie nicht darauf gefasst waren. Ein Pferd keilt aus, weil es das Aufreiten gar nicht mag. Reiter wird am Bein getroffen. Den Rest kann man sich denken.

 

Begegnungen mit Fußgängern:

Zwei Reiter ritten nebeneinander auf dem Reitweg im schnelleren Tempo. Auf dem Fußgängerweg spazierten zwei Fußgänger. Statt durchzuparieren, ritten die zwei Reiter in unvermindertem Tempo an den Fußgängern vorbei. Leider war der Reitweg ziemlich matschig, so dass die Fußgänger einige Dreckbrocken abbekamen. Die Reiter kicherten vor sich hin, die Fußgänger waren arg sauer und werden wohl in nächster Zeit nicht gut auf Reiter zu sprechen sein.

 

Begegnungen mit anderen Reitern:

Ebenso zur Unsitte ist es geworden bei der Begegnung mit anderen Reitern nicht das Tempo zu drosseln, sondern im vollen Tempo Tölt oder Trab an jemandem vorbei zu traben/tölten. Oder aber, wenn denn mal durchpariert wurde, weiter Gas zu geben, kaum das der Kopf des entgegenkommenden Pferdes vorbei ist.

 

Reiten mit Hunden (betrifft nicht nur Reiter, sondern auch Spaziergänger, aber ich dachte, es passt trotzdem):

„Der tut nix, der will doch nur spielen“ ist ein vielgehörter Satz, der allerdings bei mir immer wieder Kopfschütteln auslöst, da mein Pferd auch mit spielenden Hunden nicht viel anfangen kann und gerne mal danach tritt. Die Reaktion der Besitzer ist dann entweder: „Hilfe, dieses böse Pferd“ oder „Ach ja, der/die muss auch mal einen Tritt abkriegen, dann weiß er/sie wenigstens, dass er/sie das nicht darf“. Und wer zahlt dann die Tierarztkosten, wenn er/sie wirklich mal einen Tritt abbekommt??? Wenn ein Hund nicht gehorcht, sollte er nicht zum Reiten mitgenommen werden. Kleiner Tipp: Auch Fußgänger, Jogger, Fahrradfahrer sind nicht sehr erfreut, wenn der Hund sie bellend verfolgt oder anspringt.

 

Reiten auf für Reiter gesperrten Wegen:

Das Sperren bestimmter Wege hat in den meisten Fällen seinen Hintergrund und wenn dieses einfach missachtet wird, sind die Folgen für den jeweiligen Reiter vielleicht nicht gravierend, aber auf Dauer bekommen wir alle die Auswirkungen zu spüren. Immer mehr Pächter geben „ihren“ Wald nicht mehr für Reiter frei und die Förster werden schon sauer, wenn sie nur ein Pferd von weitem sehen.

 

Wenn ich mir nun selber an die Nase packe, muss ich leider zugeben, dass ich auch schon gegen die ein oder andere Reitregel verstoßen habe. Absichtlich und auch unabsichtlich, aber das heißt nicht, dass ich mich nicht, wie alle anderen auch, bessern könnte ;o).

 

Für alle hier noch mal die einfachsten Reitregeln:

 

  1. Höflichkeit ist aller Anfang. Grüßen tut nicht weh und hat auch noch keinem geschadet.
  2. Wenn einem andere Pferde entgegen kommen, reitet man immer im Schritt aneinander vorbei. Und man prescht auch nicht direkt los, sobald der Kopf des entgegenkommenden Pferdes vorbei ist.
  3. Aufreiten gilt nicht. Man lässt immer genügend Abstand und pariert früh genug durch. Allerdings sollte der langsamere Reiter dem schnelleren Reiter auch immer die Möglichkeit zum Überholen geben. Der Schnellere dankt es, indem er nicht direkt nach dem Überholen wieder losprescht, sondern erst mal fragt, ob und ab wann es ok ist.
  4. Miteinander reden und sich absprechen kann nie schaden. Darf ich schneller reiten? Macht Dein Pferd Mätzchen, wenn er hinten gehen muss? Kann ich bei genügendem Abstand schneller reiten? Hilft gegen Durchgehen und Unfälle.
  5. An Fußgängern reitet man langsam und gesittet vorbei. Bei Pfützen wartet man, bis die Fußgänger vorbei sind und spritzt sie nicht nass. Auch sollte man nicht von den Fußgängern verlangen, durch den Matsch zu gehen, wenn es den Pferden doch soviel weniger ausmacht.
  6. Es wird immer auf den schwächsten Reiter geachtet. Das Tempo sollte immer so gewählt werden, dass der schwächste Reiter ohne Probleme mitkommt.
  7. Bei Gruppenritten wird das Tempo laut und deutlich angekündigt und erst wenn der hinterste sein OK gegeben hat, wird schneller geritten. Beim durchparieren hebt die Tete die Hand um den dahinter Reitenden anzuzeigen, dass sie jetzt durchpariert.

Im Interesse aller: Nehmt bitte Rücksicht aufeinander, sowohl im Gelände, wie in der Reitbahn!

 

Reitwege und Reitwegekarte

Keine Reitwegekarte erhalten - bitte melden!

Viele erinnern sich noch daran, daß es vor einigen Jahren gelungen ist, sich durch intensives Engagement im Reitwegeausschuß der Gemeinde mit den verschiedenen Interessenvertretern auf ein recht aktzeptables Reitwegenetz von immerhin 35 km Gesamtlänge im Alfterer Gemeindewald zu einigen. Als Abschluß dieses Projekts wurde dann eine Reitwegekarte von der Gemeinde erstellt und herausgegeben.

Wir haben damals auf eigene Kosten eine größere Auflage dieser Reitwegekarte drucken lassen und allen (damaligen) Mitgliedshaushalten zukommen lassen. Jedes Neumitglied sollte dann - solange der Vorrat reicht - mit der Bestätiung der Neuaufnahme ebenfalls ein Exemplar der Karte bekommen.

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Arbeitsnachweise bitte einreichen

Wie Euch ja bekannt ist, wurde in der JHV 2007 eine einmalige Umlage für die erhöhten Investitionen in das Vereinsgelände beschlossen, die mit dem Beitrag 2008 fällig wird. Alternativ kann diese auch durch entsprechende nachgewiesene Arbeitsstunden geleistet werden. Bitte reicht diese Belege bald ein, damit sie für den Beitragseitzug 2008 berücksichtigt werden können.

Wer noch ein Formular benötigt, um sich noch Arbeitsstunden bestätigen zu lassen oder diese - wie auch möglich ist - noch im Jahr 2008 abzuleisten, findet dies unter Arbeitsnachweis.

Im übrigen könnt Ihr alles Wesentliche zu der beschlossenen Regelung noch einmal nachlesen unter “Einmalige Umlage